Autorin: Noreen Naranjos-Velazquez (www.conevo-vip.de)

Bilder: pixabay.com

Einige der U3-Kinder mögen es nicht, sich zu verkleiden. Professionelles Handeln ist hier gefragt und bedeutet Alternativen aufzuzeigen, anstatt an eingefahrenen „Traditionen“ festzuhalten. Der kurze Text gibt Tipps und Ideen. 


  • Veranstalten Sie am Faschingstag in der Krippe ein gemeinsames Frühstück mit passender Tisch- und Raumdekoration. Anschließend folgen altersgerechte Spiele, bei denen sich die Kinder nicht verkleiden müssen. 
  • Wenn sich Erzieher:innen verkleiden, ist es empfehlenswert, auf angemalte Gesichter sowie Masken und alltagsferne Perücken zu verzichten. Die Kinder erschrecken sich sonst, wodurch die Verbindung zu ihrer Bezugsperson unterbrochen wird.
  • Wenn die Kinder nicht verkleidet kommen, bieten Sie ihnen die Möglichkeit, sich einen farbigen Faschingshut aus einer Kita-Kiste auszusuchen. Aus kleinen Chiffontüchern, die die Erzieher:innen den Kindern umbinden, können außerdem Fantasiekostüme gestaltet werden. Kleine Kinder nähern sich neuen Spielen vereinzelt zögerlich.
  • Vor Beginn der Karnevalszeit bietet es sich an, im Gruppenraum Kostüme zur Verfügung zu stellen. Bewährt hat sich eine große Kiste mit verschiedenen Kopfbedeckungen sowie einfachen Ritter-, Tier- und Märchenkostümen. Diese wecken das Interesse der Kleinsten und sie entdecken selbständig Spiel und Spaß mit den Verkleidungen.
  • Schon vom Puppenspiel kennen die Kleinen das Rollenspiel „Mama und Papa“ sein. Veranstalten Sie das Krippen-Motto „Wir verkleiden uns als Mama oder Papa“ und die Kleinsten werden begeistert sein. Die Kinder kommen dann mit T-Shirt, Mütze, Kette, Tasche oder Ähnlichem von einem Elternteil in die Kita.
  • Sind Kita- und Vorschulgruppen in derselben Einrichtung, lohnt sich ein Besuch dieser während der dortigen Faschingsparty. Empfehlenswert ist eine etwas ruhigere Situation. Bei einer Faschingsdisko schrecken Kinder aus dem U3-Bereich eher vor der sehr lauten Musik als vor den Kostümen zurück. Dadurch lernen die Kleinsten das lustige Faschingstreiben langsam kennen, müssen aber noch nicht aktiv daran teilhaben.
  • Eine weitere Alternative, falls die Kinder sich nicht selbst verkleiden möchten, ist die Verkleidung der Lieblingspuppe oder des Plüschtiers. Natürlich dürfen diese an diesem besonderen Tag ebenso an der kleinen Festtafel beziehungsweise bei Spielen direkt mit dabei sein.
  • Karneval findet jedes Jahr zur selben Zeit statt. Dadurch wird eine gute zeitliche Planung möglich, welche es erlaubt, das Faschingstreiben über drei bis fünf Tage lang auszudehnen. Ähnlich einer Themenwoche können sich die Kleinsten dabei mit allen Sinnen langsam auf das Verkleiden vorbereiten. Vielleicht traut sich dann doch auch das ein oder andere Kleinkind sich zu verkleiden, welches vorerst sehr skeptisch mit dem Thema Faschingskostüm umging. Bei dem mehrtägigen Projekt kommen zahlreiche Reize nicht mit einem Mal, sondern verteilen sich über mehrere Aktivitäten.

Für mehr tierischen Faschingspaß und einen Einblick in die faszinierende und bunte Welt der Tiere gibt es unser Spiel- und Lernpaket „Hier ist tierisch was los!“.


Diese Werbung ist ein Affiliate-Link und führt zum Online-Kurs "Gitarre spielen ohne Noten" unserer Autorin Frau Naranjos Velazquez von ConEvo. Kommt über diesen Link ein Kauf zustande, wird die Kiga-Fachverlag GmbH mit einer Provision beteiligt. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Sie das Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.